Gaia Alice Intaglietta, bekannt als GAIAMACCHINA, ist eine Künstlerin mit einem unverwechselbaren, originellen und kohärenten Stil.
Ihr Künstlername verbindet ihren echten Vornamen Gaia, reich an Bedeutungen lateinischen und vor allem griechischen Ursprungs, mit Macchina, verstanden als Maschinerie oder Machination: Er greift ihre frühen Schularbeiten auf, in denen „zölibatäre" Maschinen (in Anlehnung an Duchamp) oder „nutzlose" Maschinen (in Anlehnung an Munari) dargestellt waren, verspielt oder beschwörend. Gaiamacchina hat sich in vielen künstlerischen Formen ausgedrückt: Malerei, Performance, Videoinstallation, Fotografie. Wenn sie malt, verwendet sie metallische Farben und in jüngster Zeit auch Edelmetalle wie Gold. Die Figur wird direkt mit dem Stift aus freier Hand gezeichnet, ohne Zirkel, Radiergummi oder Lineal. Ihre frühen Arbeiten entstanden auf Papier und Seidenpapier, auf vergänglichen und kurzlebigen Materialien; ihre reiferen Werke sind auf Leinwand und auf widerstandsfähigeren Materialien. Maestro Omar Galliani an der Akademie nannte sie „la Duchampiana".